Tourenvorschlag – Im Seekajak von Flensburg nach Kiel

„Küsten Kieken“, im Seekajak von Flensburg nach Kiel

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer ein kleines Abenteuer in den heimischen Gewässern sucht, findet an unserer Ostseeküste reichlich Möglichkeiten mit seinem Kajak auf Tour zu gehen. Eine schöne, mehrtägige Route führt aus der Flensburger Förde zur Ostseeküste, folgt dieser vorbei an Schleimünde und Damp und biegt dann in die Kieler Förde in Richtung Landeshauptstadt ab.

In Flensburg, kann man zum Beispiel als Gast auf dem Gelände des Ersten Flensburger Kanu Klubs (www.efkk-ev.de) starten und wer eine längere Anfahrt hatte, auch übernachten. Ein kleiner Abstecher in den hübschen Stadthafen ist eigentlich Pflicht, ehe der Paddler die Nase seines Kajaks in der Flensburger Förde in Richtung Ostsee richtet. Nach nur ein paar Kilometern lohnt es sich die dänischen Ochseninseln in Augenschein zu nehmen. Eine Mischung aus Ruhe und idyllischer Landschaft sorgt dafür, dass hungrige Paddler, Segler und Fährtouristen hier gern im Insel Gasthaus einkehren. Je weiter man in die Förde paddelt, desto spärlicher wird die Besiedlung. Steilküsten schauen aus der Landschaft hervor. Im Fahrwasser sieht man in der Saison Schlangen aus weißen Dreiecken hintereinander aufgereiht. Wir Paddler genießen den Vorteil, quasi ohne Tiefgang direkt an der Küste entlang schlendern zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

Für einen ersten Übernachtungsstopp ist die dänische Seite zu empfehlen. Hier findet der Paddler an der Broager Halbinsel gleich drei „overnatning i det fri“ Plätze auf denen man offiziell am Wasser zelten darf.

Bei gutem Wetter ist es am nächsten Tag ein Erlebnis, direkten Kurs auf den Leuchtturm Kalkgrund zu nehmen, der mitten in der breiten Fördemündung auf 24 Stahlpfählen ruht, die 30 m tief in den Ostseegrund gerammt wurden. Der Wächter der See wirkt vom Kajak aus wie ein einsamer Riese.
Von nun an befindet man sich auf der offenen Ostsee und muss noch mehr auf Wind und Wellenbedingungen achten. Dafür schaufelt man nun glasklares Ostseewasser hinter sich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausdauernde Paddler haben als nächsten Stopp Schleimünde im Sinn. Auf der Lotseninsel befindet sich nicht nur der nächste Leuchtturm, sondern auch ein kleiner Kiosk samt Kneipe. Schleimünde kann nur mit dem Boot erreicht werden und man kann im Zelt übernachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem folgenden Abschnitt warten Steilküsten aus rotem Lehm, der etwas unpassend erscheinende Hochhauskomplex der Klink in Damp und die Querung der Eckernförder Bucht. Kaum hat man die Querung beendet, biegt man rechts am Leuchtturm Bülck ab und folgt der Küstenlinie in die Kieler Bucht hinein. Typisch für eine Einfahrt nach Kiel ist die kabbelige See, welche immer von irgendwelchen Molen oder querenden Schiffen bunt durcheinandergemischt wird. Während der Kieler Woche wimmelt das Wasser vor historischen Großseglern. Beenden kann man die Tour an den Stegen der Kieler Kanu Clubs (KKK und KVK) in der nähe des Bahnhofs, von wo aus man mit der Bahn nach Flensburg zurückkommen kann.

weite Ostsee

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Tour zwischen Flensburg und Kiel wird sich für den Normalpaddler bei gutem Wetter auf 3-5 Tage erstrecken. Schlechtwettertage sind jederzeit möglich. Wer noch ausführlichere Infos zur dieser Tour und vielen weiteren Ostseetouren sucht, findet diese im Buch: Kanu Kompass Dänische Südsee und Deutsche Ostseeküste von Björn Nehrhoff von Holderberg, erschienen im Thomas Kettler Verlag:

 

 

 

 

 

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Namibiareise mit täglichen Einsatz der GEARAID Modelle ARC und FlUX

Nach knapp 4 Wochen unserer Namibiareise mit täglichen Einsatz der GEARAID Modelle ARC und FlUX kann ein erstes Fazit gezogen werden. Für Wandertouren definitiv zu schwer, für Kajaktouren oder wie jetzt  Allradfahrzeug, allerdings echt  praktisch. Schon das kleinere Modell ist völlig ausreichend bei mittlerer Leuchtstärke einen 8m Radius am Fahrzeug gut auszuleuchten auch beim Camp-Aufbau im Dunkeln eine große Hilfe. Wir laden die Lampe alle paar Tage während der Fahrt auf sind aber noch nicht in den Grenzbereich gekommen, den Ladebedarf zeigen beide Modelle eigentlich über eine dauerhaft leuchtende LED an. Durch Druck auf die entsprechende Kontrolltaste kann mit diesen LEDS auch der Ladestation abgefragt werden. Das Laden funktioniert mit dem, leider nur optional erhältlichen, Schnelladeadapter (12V Steckdosen/Eurostecker) über den Zigarettenanzünder. Eine Komplettladung des Modells FLUX dauert schon gerne über 8 Stunden, wir reden hier aber auch über 20800 mAh Akkuleistung. Leider ebenfalls nicht im Lieferumfang enthalten ist das Powerbankkabel zum Laden von Handy oder Tablett, das sollte man wenn die Funktion gebraucht wird nicht vergessen. Der mitgelieferte Diffuser (weißer Nylonbeutel) erfüllt seine Aufgabe hervorragend und streut das Licht sehr gleichmäßig. Die Bedienung der Tasten funktioniert einfach, dürfte aber mit Handschuhen eher schwierig werden. Der Klapphaken zum Aufhängen kann sich bei längerer Nutzung unbeabsichtigt lösen und sollte vor dem Verstauen auf sicheren Sitz kontrolliert werden. Abschließend kann beiden Leuchten eine robuste Verarbeitung attestiert werden, diverse Stürze aus bis über 2m Höhe wurden klaglos weggesteckt, zwei Gewittergüsse konnten den GEARAID Leuchten nichts anhaben.

Mit einem Ladenpreis von 139€ für das Modell ARC und 189€ für das Modell FLUX sind die Leuchten zwar keine Billigheimer, lassen einen auf Tour aber auch nicht so schnell im Stich. Wir freuen uns jedenfalls auch in den kommenden Wochen jeden Abend auf ein gut ausgeleuchtet Bushcamp.

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